Präsentation des Museums des Warschauer Ghettos / Filmvorführung „Die Enkelin der Chefärztin“ - Instytut Pileckiego

29.04.2026 () 18:00

Präsentation des Museums des Warschauer Ghettos / Filmvorführung „Die Enkelin der Chefärztin“

Präsentation des Museums des Warschauer Ghettos / Filmvorführung „Die Enkelin der Chefärztin“

Präsentation des Museums des Warschauer Ghettos / Filmvorführung „Die Enkelin der Chefärztin“

Teilnehmer: Katarzyna Person (dyr MGW) , Franciszek Bojańczyk, Masza Makarowa, mod. A. Kliymuk

29.04, 18.00 | Pariser Platz 4A, 10117 Berlin | Anmeldung: events@pileckiinstitut.de 

Reihe: Wofür Denkmäler heute? 


Die Idee und das Konzept des entstehenden Museums des Warschauer Ghettos werden von Dr. hab. Katarzyna Person, Direktorin des Museums, und Franciszek Bojańczyk, Beauftragter für Entwicklung, vorgestellt. Während der Veranstaltung werden der Auftrag und die Pläne des Museums erläutert, dessen Eröffnung für Herbst 2027 geplant ist. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, Fragen direkt an die Museumsleitung zu richten und mit der entstehenden Institution in Kontakt zu treten.

Im Anschluss findet die Berliner Premiere des Dokumentarfilms „Die Enkelin der Chefärztin“ von Masza Makarowa, Mitarbeiterin des Museums, statt. Der Film erzählt die Geschichte des Bersohn-Bauman-Kinderkrankenhauses, in dem während des Aufstands im Warschauer Ghetto Dr. Anna Braude-Heller (Chefärztin) zusammen mit ihren Patienten und Mitarbeitenden ums Leben kam. Protagonistin des Films ist ihre Enkelin, Ewa Heller Ekblad, die als Kind das Ghetto überlebte und viele Jahre später an die Orte ihrer Kindheit zurückkehrt. Heute wird das Gebäude des Bersohn-Bauman-Kinderkrankenhauses saniert, um die Dauerausstellung des im Aufbau befindlichen Museums unterzubringen.


Neue Reihe: „Wozu Denkmäler heute?“

Vertreterinnen und Vertreter renommierter Geschichtsinstitutionen, Denkmalarchitektinnen und -architekten sowie weitere Personen, die sich in besonderer Weise um die Gestaltung öffentlicher Geschichtserinnerung verdient gemacht haben, sprechen in historischen und künstlerischen Präsentations- und Gesprächsformaten über die zeitgenössische Rolle und Bedeutung von Denkmälern und Museen zur Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs.