Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag - Instytut Pileckiego

27.01.2024 () 13:00

Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag

Filmvorführung und Sonderführung durch unsere PIlecki-Dauerausstellung

Veranstaltung zum Holocaust-Gedanktag

  •  Filmvorführung von "Who will write our History" 
  •  Sonderführung durch unsere Dauerausstellung: "Witold Pilecki.   Im Widerstand gegen Hitler und Stalin"

27.01, 13.00 | Pariser Platz 4A, 10117 Berlin | Anmeldung: https://forms.gle/jQAR4Z8DusJCWV8r8


Filmvorführung: "Who will write our History" (mit deutschen Untertiteln)

"In ihrem Dokumentarfilm mit fiktionalisierten Elementen „Who Will Write our History?“ nähert sich die Regisseurin Roberta Grossmann dem Historiker, Politiker und Publizisten Emanuel Ringelblum, der im Warschauer Ghetto das Untergrundarchiv »Oneg Schabbat« aufbaute und leitete. Unermüdlich dokumentierten er und seine Kollegen das Leben und Sterben der jüdischen Bevölkerung im Warschauer Ghetto, angetrieben von dem Wunsch, die Geschichtsschreibung nicht nur den Tätern zu überlassen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Samuel Kassow."

Zur weitereren Vertiefung: Das Pilecki-Institut hat in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Historischen Institut vor Kurzem das Buch "Ein Archiv wichtiger als Leben. Das Geheimarchiv des Warschauer Ghettos" herausgebracht. Das Buch beinhaltet Texte über das Warschauer Ghetto und die Gruppe Oneg Schabbat, einen Zeitstrahl, zahlreiche Bilder und Quellen aus dem Ringelblum-Archiv sowie Hinweise zum Einsatz der Materialien im Unterricht.

Mehr Infos: Neues Buch über das Schicksal der polnischen Juden im Zweiten Weltkrieg - Instytut Pileckiego


Sonderführung durch unsere Dauerausstellung: "Witold Pilecki. Im Widerstand gegen Hitler und Stalin"

Der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939 ändert alles. Witold Pilecki ist 38 Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg beginnt. Der ehemals im polnisch-bolschewistischen Krieg kämpfende Soldat gibt sein geordnetes Leben als Ehemann, Vater und Gutsbesitzer auf und begibt sich auf eine außergewöhnlich waghalsige Mission. Wie in Hollywood, nur echt: Er lässt sich verhaften und nach Auschwitz bringen, wo er eine Widerstandsbewegung organisiert und die Weltöffentlichkeit über NS-Verbrechen informiert. Nach erfolgreicher Flucht beteiligt er sich am Warschauer Aufstand gegen das deutsche NS-Besatzungsregime. Im Jahre 1948 wurde er vom kommunistischen Regime in Polen hingerichtet, seine Leiche wurde nie gefunden.


Playlist mit unseren vorherigen Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag


Der Holocaust-Gedenktag

Das KZ Auschwitz war das größte deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager. Jeder einzelne der insgesamt 1689 Tage, an denen Menschen dort in unmenschlichen Verhältnissen Zwangsarbeit verrichten sowie tagtägliche Grausamkeiten und Demütigungen über sich ergehen lassen mussten, steht, wie in kaum einem anderen Lager, symbolisch für den Holocaust. Über 1 Million Menschen fanden in Auschwitz den Tod, weit über 900.000 Juden, die aus vielen unterschiedlichen Ländern wie Ungarn, Belgien, Polen, Deutschland, Frankreich, Italien etc. stammten. Unter den Opfern waren auch 75.000 Polen, 15.000 sowjetische Kriegsgefangene und 21.000 Roma