Frohe Ostern! - Instytut Pileckiego

02.04.2026 ()

Frohe Ostern!

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage im Kreise Ihrer Liebsten. Während der Osterpause bleibt unser Institut geschlossen; ab Dienstag, dem 7. April, sind wir wieder für Sie da.

Liebe Freunde und Follower,

wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage im Kreise Ihrer Liebsten. Während der Osterpause bleibt unser Institut geschlossen; ab Dienstag, dem 7. April, sind wir wieder für Sie da.

Seit einigen Jahren wünschen wir zu Ostern stets ein Fest der Hoffnung – wie es im Buche steht. Und doch folgt jedes Mal ein „Aber“, kein Wunder, lässt die weltpolitische Lage doch kaum echte Entspannung zu. In dieser Hinsicht hat sich die Situation leider nicht verbessert.

Deshalb denken wir auch heute wieder mit besonderer Dankbarkeit an alle freiheitsliebenden und kämpfenden Ukrainer, die quasi "against all odds" dem russischen Imperialismus so bewundernswert die Stirn bieten, an die Georgier und Belarusen, an die Menschen im Iran und ihre Hoffnung auf ein von den Mullahs befreites Heimatland und an viele, viele andere. Autoritäre Systeme scheinen weltweit wieder auf dem Vormarsch zu sein, während Hoffnungen auf eine „vierte Welle der Demokratisierung“ zunehmend verblassen. Doch gerade In einer solchen Situation lohnt sich mitunter ein inspirierender Blick in die Geschichte.

Polen in den späten 1970er-Jahren: Die kurze, auf Krediten basierende Phase relativen Wohlstands in der Gierek-Ära, in der sowohl die Geldbörsen als auch die Regale besser gefüllt waren, ist längst vorbei. Angesichts der zunehmend schwierigen Lebensbedingungen und der fehlenden Perspektive auf eine bessere Zukunft breiten sich Frust und Apathie in der Gesellschaft aus. Erst der Besuch von Papst Johannes Paul II. und die Entstehung der Solidarność-Bewegung entfachen einen neuen Geist des Widerstands: die Menschen sind plötzlich kaum wiederzuerkennen. An diesen Geist erinnern wir mit Solidarność-Osterkarten.

Die Einführung des Kriegsrechts wirkte wie ein harter Einschnitt, der diese neue Hoffnung zunächst zu ersticken schien. Doch selbst während des Kriegsrechts  wurden Osterfeiern zu halb-offenen Räumen des Widerstands. Kirchen waren Orte, an denen sich, trotz Repression, Opposition, Hoffnung und Gemeinschaft bündeln konnten.

Diese neu entstandene Hoffnung mündete schließlich in die Transformation von 1989 und ebnete den Weg für ein freies, demokratisches Polen sowie den Fall der Berliner Mauer.

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