CfA: Understanding Memory – Public History Lab 2026 - Instytut Pileckiego

06.05.2026 ()

CfA: Understanding Memory – Public History Lab 2026

Mit der Studienreise „Understanding Memory – Public History Lab 2026“ bieten das Pilecki-Institut Berlin und das Museum des Warschauer Ghettos die Möglichkeit, sich mit wichtigen Fragen im deutsch-polnischen Kontext auseinanderzusetzen.

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Understanding Memory – Public History Lab 2026

Pilecki-Institut Berlin / Museum des Warschauer Ghettos
Warschau, 26.–30. Oktober 2026
Bewerbungsfrist: 14. Juni 2026

Wie wird Geschichte erinnert – und von wem? Welche Perspektiven prägen unser Verständnis der deutschen Besatzung in Polen und des Holocaust – und welche Rolle spielen diese Fragen für die Bildungsarbeit heute? 

Mit der Studienreise „Understanding Memory – Public History Lab 2026“ bieten das Pilecki-Institut Berlin und das Museum des Warschauer Ghettos die Möglichkeit, sich mit diesen Fragen im deutsch-polnischen Kontext auseinanderzusetzen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven auf Geschichte und Erinnerung kennenzulernen, kritisch zu reflektieren und für die eigene Bildungsarbeit nutzbar zu machen. 

Das Programm verbindet fachliche Auseinandersetzung mit individueller projektorientierter Arbeit. Es umfasst Vorträge, Workshops, thematische Stadterkundungen sowie eine Exkursion zur Gedenkstätte Treblinka. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Austausch mit Expert:innen aus Polen und Einblicken in die Arbeit des Museums des Warschauer Ghettos – einem Museum im Entstehen, dessen Dauerausstellung derzeit entwickelt wird.

Wir laden Studierende (z.B. Lehramt, Geschichte, Kulturwissenschaften und verwandte Fächer) sowie Lehrkräfte und Akteur:innen aus der historisch-politischen Bildungsarbeit und der Museums- und Gedenkstättenpädagogik ein, die sich in einer frühen bis mittleren Phase ihrer beruflichen Laufbahn befinden (bis zu 7 Jahre Berufserfahrung), sich mit einer Projektskizze zu bewerben. 

Individuelle Projekte

Ein zentraler Bestandteil der Studienreise ist die Entwicklung eines eigenen Projekts in den Bereichen Geschichte, Erinnerungskultur und/oder Bildung. Mögliche Formate sind u.a.:

  • Unterrichtsentwürfe oder Workshopkonzepte
  • wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Texte (u.a. Seminar- oder Abschlussarbeiten)
  • journalistische oder kreative Formate (z.B. Podcast, Essay)

Die Projekte werden während der Studienreise weiterentwickelt und sollen anschließend im eigenen beruflichen Kontext genutzt werden. Ausgewählte Ergebnisse können nach Absprache und bei entsprechender Eignung durch die Projektpartner in geeigneten Formaten veröffentlicht bzw. aufbereitet werden. 

Teilnahmevoraussetzungen

  • für Studierende: Einschreibung an einer Hochschule
  • für Lehrkräfte und Bildungsakteur:innen: bis zu 7 Jahre Berufserfahrung
  • inhaltlicher Bezug des vorgeschlagenen Projekts zum Fokus der Studienreise
  • Bereitschaft zur aktiven Teilnahme und zur Entwicklung eines eigenen Projekts
  • Bereitschaft zur Erstellung eines kurzen Projektberichts (ca. 1–2 Seiten), in dem der Nutzen der Teilnahme für das eigene Projekt reflektiert wird

Bewerbung

Einzureichen sind:

  • Projektskizze (max. 2.500 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Motivationsschreiben (max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Kurzbiographie (max. 800 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular:
https://forms.gle/f9bc95chGqY21g1E7

Bewerbungsfrist: 14. Juni 2026
Rückmeldung: voraussichtlich bis Ende Juni 2026

Auswahlkriterien sind insbesondere die Qualität und Umsetzbarkeit des vorgeschlagenen Projekts sowie dessen thematischer Bezug zur Studienreise.

Organisation

Das Pilecki-Institut Berlin und das Museum des Warschauer Ghettos übernehmen – vorbehaltlich der Förderzusage – die Kosten für Reise, Unterkunft und Programm. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben.

Kontakt

Lukas Wieczorek
bildung@pileckiinstitut.de

+49 151 646 734 67
 

 

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