Schuljahr 2022-2023 beginnt. Das pädagogische Angebot des Pilecki-Instituts Berlin - Instytut Pileckiego

Schuljahr 2022-2023 beginnt. Das pädagogische Angebot des Pilecki-Instituts Berlin

In einigen Bundesländern hat das neue Schuljahr bereits begonnen, in anderen bereiten sich die Lehrkräfte auf den baldigen Schulstart vor.

Die Bildungsabteilung des Pilecki-Instituts Berlin freut sich sehr, Ihren Unterricht auch im Schuljahr 2022/2023 unterstützen zu können!

Im letzten Schuljahr haben knapp 1.000 Jugendliche und Lehrkräfte aus ganz Deutschland an unseren Führungen, Workshops und Weiterbildungsseminaren teilgenommen. Unser Angebot ist für Sie immer kostenfrei, wir freuen uns auf Ihre Anfragen über bildung@pileckiinstitut.de

Unser pädagogisches Angebot umfasst:

  • Führungen und Workshops zu unseren Ausstellungen, darunter:
    • „Ausgetragen. Die Pfadfinderpost im Warschauer Aufstand 1944“ (29.03.- 21.08.2022)
    • „Solidarität. Hilfe. Freiheit“ – eine Ausstellung über die Geschichte der polnischen Solidarność-Bewegung (31.08.-13.12.2022)
  • Workshops zum Thema „Zweiter Weltkrieg und Polen“ in Präsenz (ca. 3 Stunden) oder im Online-Format (90 Minuten):
    • “Deutsche Besatzungs- und Vernichtungspolitik in Polen im Zweiten Weltkrieg“
    • „Berichte von Witold Pilecki aus dem KZ Auschwitz“
    • „Wie Diplomaten Juden retteten“
    • HIGHLIGHT! „Das Geheimarchiv des Warschauer Ghettos“ – mehr Informationen s. unten 
  • Längere Programme:
    • Projekttage und -wochen
    • deutsch-polnische Jugendbegegnungen
  • Weiterbildungsseminare für Lehrkräfte und Multiplikatoren der außerschulischen Bildung:
    • SAVE THE DATE! 18.11.2022 – Tag der offenen Tür für Lehrkräfte im Pilecki-Institut Berlin

Dank der außergewöhnlichen Lage direkt vor dem Brandenburger Tor dient das Pilecki-Institut auch als perfekter Programmpunkt bei Klassenfahrten nach Berlin oder als Treffpunkt für Ihre Gruppen!

Highlight im Schuljahr 2022/2023: Workshop „Widerstand gegen die NS-Verbrechen. Das Geheimarchiv des Warschauer Ghettos”

Was haben Milchkannen, zehn Metallkisten und ein Geheimarchiv gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, aber genau in solchen Behältnissen wurde das Geheimarchiv von Emanuel Ringelblum und der Gruppe Oneg Schabbat im Warschauer Ghetto aufbewahrt und für die Nachwelt erhalten. Wer waren diese Menschen, die zwischen all dem Elend Testamente, Dokumente, Tagebücher, Plakate, Bekanntmachungen, Portraits und sogar Bonbonpapier im besetzten Warschau sammelten und archivierten? Warum riskierten Menschen während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben und Repressionen durch die SS im Namen der Wahrheitsvermittlung aus der Perspektive der Betroffenen?

Das Ringelblum-Archiv ist eine außergewöhnliche Sammlung von Dokumenten über den Holocaust, das während des Zweiten Weltkriegs im Warschauer Ghetto entstanden ist. Obwohl nur drei Personen, die am Entstehungsprozess des Archivs beteiligt gewesen waren, den Krieg überlebten, konnte das vergrabene Archiv wenige Jahre nach Kriegsende geborgen und Schritt für Schritt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

In unserem Workshop „Widerstand gegen die NS-Verbrechen. Das Geheimarchiv des Warschauer Ghettos“ erzählen wir über Emanuel Ringelblum und sein Netzwerk anhand von Archivmaterialien. Der Workshop richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II, die den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust im Unterricht gerade behandeln.

Dauer: 3 Stunden (in Präsenz), 90 Minuten (online).

Der Workshop ist kostenfrei, eine vorherige Buchung ist erforderlich.

Kontakt und Buchung: bildung@pileckiinstitut.de

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