Karol Madaj ist neuer amtierender Direktor des Pilecki-Instituts. - Instytut Pileckiego

01.09.2025 ()

Karol Madaj ist neuer amtierender Direktor des Pilecki-Instituts.

Die Kulturministerin Marta Cienkowska berief ihn heute in diese Funktion.

Karol Madaj ist neuer amtierender Direktor des Pilecki-Instituts. Die Kulturministerin Marta Cienkowska berief ihn heute in diese Funktion.

Madaj ist Absolvent der Bibeltheologie an der Katholischen Universität Lublin und arbeitete zunächst als Übersetzer aus den altorientalischen Sprachen Hebräisch und Aramäisch. Von 2008 bis 2019 war er im Büro für öffentliche Bildung des Instituts für Nationales Gedenken tätig, unter anderem als Bevollmächtigter des Präsidenten für das Projekt des Zentrums für Geschichtsvermittlung in Łódź sowie als amtierender Leiter der Abteilung für Geschichtsvermittlung.

In den Jahren 2019–2020 war er mit dem Pilecki-Institut – Forschungszentrum für Totalitarismus – verbunden, wo er an den Projekten „Zawołani po imieniu“ („Bei Namen gerufen“) und „Żydzi na terenie Generalnego Gubernatorstwa (1939–1945)“ („Juden im Generalgouvernement 1939–1945“) mitwirkte.

Als Mitbegründer des Museums – Haus der Familie Pilecki in Ostrów Mazowiecka – wurde er 2020 zunächst zum amtierenden Direktor, 2021 dann zum Direktor ernannt. 2023 übernahm er die Leitung des Zentrums für Geschichtsvermittlung über die Polen, die Juden retteten, das dem Museum für die Geschichte Polens in Warschau angegliedert ist.

Madaj ist Autor und Mitautor von Publikationen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, darunter „Proboszcz getta“ („Der Pfarrer des Ghettos“, 2010), „Historia w przestrzeni publicznej“ („Geschichte im öffentlichen Raum“, 2018) und „Przed tobą ogień i woda: zagłada – decyzje – pomoc“ („Vor dir Feuer und Wasser: Vernichtung – Entscheidungen – Hilfe“, 2024). Außerdem entwickelte er pädagogische Brettspiele, etwa „Kolejka“ („Die Warteschlange“, 2011).

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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