Ukrainische Archive retten - Scanner im Dienste des Friedens - Instytut Pileckiego

26.05.2022 ()

Ukrainische Archive retten - Scanner im Dienste des Friedens

Wir brauchen 500 Euro für einen Buchscanner. Jetzt mitmachen und europäisches Kulturerbe retten!

Ukrainische Archive retten - Scanner im Dienste des Friedens

Wir brauchen 500 Euro für einen Buchscanner. Jetzt mitmachen und europäisches Kulturerbe retten!

Obwohl etliche Male nur einige Hundert Meter weiter russische Bomben einschlagen, bleiben die tapferen und mutigen Mitarbeiter des historischen und kulturellen Museumsreservats "Slovo o Polku Ihorevim" in Nowhorod-Siwerskyj

im Gebäude und retten soviele Kulturgüter wie möglich für künftige Generationen. Sie brauchen jetzt unsere Unterstützung.

Wir wollen uns zunächst bei euch, liebe Freunde, ganz herzlich für die bisherige Unterstützung bedanken, dank welcher wir u.a. bereits zwei Buchscanner für das Staatsarchiv der Oblast Chmelnyzkyj und die Staatsarchive der Oblast Poltawa erwerben können. Ausgehend von diesen Erfahrungen, wollen wir nun ein ähnliches Gerät für Nowhorod-Siwerskyj kaufen.

Nowhorod-Siwerskyj wurde zum ersten Mal 1096 schriftlich erwähnt und war u.a. Geburtsort des ukrainischen Lehrers, Lexikografen, Linguisten, Musikwissenschaftlers, Journalisten, Philologen und ukrainischen Ministers Wolodymyr Naumenko sowie des ukrainischen Schriftstellers und Journalisten Mychajlo Tschalyj.

Der Ort blickt auf eine reiche, häufig dramatische Geschichte zurück. Ab 1098 war Nowhorod-Siwerskyj zunächst die Hauptstadt des Severischen Fürstentums bevor sie dann nach der Zerstörung durch die Mongolen 1239 zum Fürstentum Brjansk gehörte. Nach 1522 wechselte die Stadt ihre Herrscher mehrmals, war zwischenzeitlich Teil u.a. des Großfürstentums Moskau, des Königreichs Polen und Polen-Litauen (zuletzt in der Woiwodschaft Czernihów). Ihren ukrainischen Kern hat sie freilich nie verloren und bekennt sich somit stolz zu diesem.

Heute wohnen dort etwa 13.031 Einwohner. Der Spruch "Klein, aber fein" wirkt aber fehl am Platze - schließlich handelt es sich um den Geburtsort bedeutsamer ukrainischer Persönlichkeiten, welcher zudem auf eine wie oben dargelegt faszinierend reichhaltige Geschichte zurückblicken kann.

Wir brauchen die Mikrogeschichten und Archive auch aus kleineren Orten - für die Ukraine und für Europa.

Mehr Infos zu unserer mit mehreren Organisationen geführten Spendenaktion "Ukrainische Archive Retten" finden Sie hier: UKRAINISCHE ARCHIVE RETTEN - Instytut Pileckiego


Geldspenden tätigen kann man mittels des QR-Codes, welcher per Banking App abzuscannen ist oder hier:
Kontoinhaber: Belarusische Gemeinschaft RAZAM e.V.
IBAN: DE84430609671186206001
BIC: GENODEM1GLS
Kreditinstitut: GLS Gemeinschaftsbank eG
Verwendungszweck: SaveArchiv

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